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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Kinder

Im Mittelpunkt stehen der aktualisierte unbewusste Konflikt des Kindes und die therapeutische Beziehung. In diesem Rahmen wird ein „Raum im Raum“ für Fantasien, Gedanken, Träume und Ängste angeboten - die kindliche Ausdrucksform dafür ist häufig das Spiel. Symptome werden als Versuche zur Lösung und Bewältigung von Belastungen verstanden, von innerseelischen Konflikten. Anforderungen an die kindliche Entwicklung können vom Kind als nicht bewältigbar erlebt werden, es kann in seiner emotionalen Entwicklung, im Lernen und Verhalten blockiert sein. 

Im Spiel und im freien Spiel, in Zeichnungen, im Sandspiel, am Puppenhaus und im Verhalten zeigt das Kind seine unbewussten Konflikte und seine Objektbeziehungen, die der Psychotherapeut mit dem Kind aufgreift und mit ihm bearbeitet. Dabei sind die Veränderung der Beziehungsqualität zu anderen bedeutsam, der Aufbau und Ausbau von Ich-Fähigkeiten, eine partielle Umstrukturierung - oft Teilziele.

Die Einbeziehung der Eltern, die Beratung der Bezugspersonen, die Aufmerksamkeit auf die Eltern-Kind-Interaktionen, die Familiendynamik stellen einen weiteren Aspekt in der Kinderpsychotherapie dar. Das Arbeitsbündnis müssen die Eltern, die Sorgeberechtigten mit dem Psychotherapeuten eingehen und tragen. Die wissenschaftliche Grundlage des Verfahrens bietet eine moderne psychoanalytische Störungs- und Therapietheorie unter Berücksichtigung der Säuglings- und Bindungsforschung, der Neurobiologie und Psychotherapieforschung.